Jagawirt Steirerstöckl



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Schwein gehabt!

Die derzeit in den meisten Ställen praktizierte Haltung des Hausschweins unterbindet jeden Urinstinkt der Tiere und ist rein auf kommerzielle Schnellmast der Tiere ausgerichtet. Die überwiegende Mehrzahl von Schweinen ist lebenslang in ein viel zu kleines Geviert eingesperrt oder lebt in Massenställen zusammen mit Tausenden Artgenossen.

Zur artgerechten Verhaltensweise bei der Schweinehaltung würden aber neben größerer Bewegungsfreiheit, viel mehr Platz und einem großzügigen Auslauf ins Freie auch eine Suhle (Schlammloch) und ein Boden aus Erdreich benötigt, den Schweine mit ihrem Rüssel durchwühlen können.
Dass hier ein Bretter- oder Betonboden keinen Ersatz dafür bedeutet, liegt auf der Hand.

Das Schwein ist zudem in erster Linie als soziales Wesen ein Herdentier, und fühlt sich nur in der frei bewegbaren Gemeinschaft eines Rudels, das einer genauen Rangordnung unterliegt (ähnlich wie bei Wölfen), wohl.
Es kann galoppieren wie ein Pferd (wenn man es lässt), ist äußerst intelligent, und wird ganz zu Unrecht als schmutzig eingestuft. Wälzt sich ein Schwein im Schlamm oder Morast dient dies als „Pflege seiner Haut, seines Fells und generell seiner Gesundheit“.
Wir nehmen Moorbäder als Therapie und niemandem würde es deswegen einfallen, uns als unsauber zu bezeichnen. Der Unterschied besteht lediglich in dem Umstand, dass das Schwein nachher keine Möglichkeit besitzt sich zu duschen.

Um es ganz klar zu sagen: Schweine haben genetisch bedingte Grundbedürfnisse, denen sie bei den derzeitig weltweit praktizierten Methoden von Massentierhaltung ein Leben lang entsagen müssen.
Und zwar: Glückliche Schweine müssen mit dem Rüssel in der Erde wühlen können, bedürfen des sozialen Umfelds einer Herde und sollten sich im Schlamm wälzen können, das heißt, sie brauchen eine Suhle, die nur in freier Natur gegeben ist.
Leider sind das im EU-Raum nur knappe 0,8 Prozent was bedeutet, dass 99,2% - gesetzlich abgesegnet - ihr Leben Art-widrig fristen müssen.

Seit mehr als 15 Jahren werden Schweine beim Jagawirt Winter und Sommer im Freien gehalten, denn Schweine haben ein Recht darauf, lebenslang ihren natürlichen Grundbedürfnissen nachzugehen. Jagawirt-Schweine und deren Fleisch sind nicht von Stress-Adrenalin, bedingt durch Tiertransporte belastet und genießen ihr Leben Tag für Tag unbeschwert und fröhlich im Kreise ihrer Artgenossen. Dass dieses Fleisch nicht nur gesund ist, sondern auch hervorragend schmeckt, davon können Sie sich bei uns gerne überzeugen.
Sollte es den Begriff: "glückliche Schweine" geben, dann wird er beim Jagawirt – wie man hautnah miterleben kann – zur täglich gelebten Realität.


 




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